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Приключение червяка Басня Русский/Немецкий


Приключение червяка Басня Русский/Немецкий



Приключения червяка. 

Детская басня

Понапрасну так и сяк,
Через лужу лез червяк,
А за лужей возле кочки,
Росли дивные цветочки.
Поселилась в них милашка,
Раскрасавица букашка.
Эдак он ползёт и так,
Ну никак не справится...
А букашка червяку
Очень сильно нравится.
Познакомиться с ней хочет
Червячок,
Пригласить её на липовый
Сучок.
Пить росу с цветочков,
Считать звёзды ночкой:
"Под луной с букашкой я
Буду трели соловья
Слушать,
И опавшую листву,
Разгоняя мошкару,
Кушать.
Только лужу, словно море,
Мне не переплыть
- о, горе!".
Загрустил червяк у лужи:
"Никому я здесь не нужен!
Пропаду!
И свою букашечку
красавицу-милашечку
Не найду!
Эй, вы, птицы и зверушки,
Жабы, змеи и лягушки!
Помогите!
Как по луже перебраться,
И с букашкой повстречаться
Подскажите?»
Жаба, слыша червяка,
Скачет в лес издалека.
Квок-квок, прыг-скок,
Села жаба на пенёк.
"Здравствуй, милый червячок,
Лезь ко мне на язычок,
Тут, квок-квок, такая штука,
Я стара и близорука,
Издали, квок-квок, не вижу,
Подползи скорее ближе.
Ты гони печали прочь,
Горю твоему помочь,
Я конечно же сумею,
Не робей, квок-квок,
смелее!".
Широко разинув рот,
Жаба терпеливо ждёт.
Пробежала мимо рысь,
Закричала: "Берегись!
Будь, приятель, осторожен,
Ведь у жабы план несложен,
Оставайся-ка у лужи,
Съест она тебя на ужин.
Хочешь жизнь свою спасти
- к жабе лучше не ползти!".
Пролетали мимо мошки,
Собирали в поле крошки.
Запищали: "Пи-пи-пи,
К жабе лучше не ползти,
Хитрой жабе мало дюжин
Червячков, пи-пи, на ужин.
Знает каждый в лесу зверь:
Хищникам, дружок, не верь! ".
Жаба, квок, с пенёчка скок,
Испугался червячок,
Скачет жаба прямо к луже,
Сейчас съест, тревога, ужас!
Дрожат сосны у дороги,
Медведь вышел из берлоги.
И давай реветь, кричать:
"Кто мешает сладко спать?
Ел во сне я мёд из бочки,
Нюхал летние цветочки.
Разбужен я и разъярён,
Кто прервал мой дивный сон?
Не дают вволю поспать,
Шум и гам не разобрать!
Это кто кричит "Тревога!",
И зовёт всех на подмогу?".
Тут червяк не оробел,
Объяснился как сумел:
"Уважаемый медведь,
Вам бы лучше не реветь,
Я за крик прошу прошения,
И с надеждой жду спасенья!
Вон та жаба, что квакочет,
Меня к ужину съесть хочет.
Ну а я люблю букашку,
Что летает у ромашки.
Дом её в цветах за лужей.
Мне совет ваш очень нужен,
Как мне лужу переплыть,
Не подскажете ль как быть?
Вы за шум уж извините,
И в беде мне помогите".
Жалобы медведь услышал,
Червяку навстречу вышел
И сказал весьма сурово,
Заключительное слово:
"Ладно, не кричи, червяк,
Я здесь главный как-никак -
Тебе в беде помогу,
Грозный я лишь только с виду,
Слабых не даю в обиду,
На съедение врагу.
Жабу нужно проучить
И к порядку приучить!
Одного тебя не кину,
Полезай ко мне на спину!".
Страх вдруг жабу охватил,
Скок в лесок, и след простыл.
Косолапя неуклюже,
Переходит мишка лужу,
Спину наклонив слегка,
Опускает червяка.
Наконец-то червяк в поле
Очутился на просторе,
Мишку поблагодарил.
И пополз что было сил.
Встретил он свою букашку,
Что летает у ромашки,
С тех пор живут они без бед,
В любви и счастье много лет!
Букашка у цветов порхает,
Червяк ползёт, не унывает,
Медведя вспоминает и благодарит,
А вслед напутствие нам говорит:
"Мораль проста, как у всех басен:
Не всяк кто грозен, тот опасен.
А те, чьи речи слух ласкают,
Хуже врагов порой бывают".

Copyright: Alina Goncharenko 

Das Abenteuer eines Wurmes –
Eine Fabel für Kinder 

Erzähle ich euch manches bald,
es war einmal in einem Wald.
Wo Tiere miteinander leben,
die Vögel in die Lüfte schweben.
Wo Bäume sich zum Himmel richten,
passieren seltsame Geschichten...

Diese Geschichte enthält auch Moral
Worum es geht? – Gleich lesen wir es mal.

Nach dem Donner, Blitz und Sturm,
nah der Pfütze kroch ein Wurm,
blickte traurig und seufzte still,
weil er die Pfütze queren will.

Hinter jener, neben kleinen Hügeln,
flog die Biene mit den schönen Flügeln,
flog sorglos, auch ganz unbeschwert,
vom Blütenstaub sie sich ernährt.
Sie schwebte fröhlich hin und her,
das Bienenleben ist nicht schwer.

Trotz der Hindernisse und Miseren,
will der Wurm die Pfütze überqueren.
Das eine Ziel, das es für ihn nur gibt,
weil er sich in das Bienchen hat verliebt.

Mal so, mal anders er kriecht
und schafft es nicht.
Die schöne Biene mag er doch,
versucht es noch.
„Oh, oh, was soll ich jetzt bloß tun,
was mache ich nun?

Ich hab die Biene sehr, sehr gerne,
mit ihr zu zweit will ich die Sterne
nachts im Himmelszelt beschauen,
leckeres Gras und Blätter kauen.

Den Liebesliedern der Nachtigall lauschen
und schöne Blicke miteinander tauschen.
Aber die Pfütze ist wie das Meer,
sie zu durchschwimmen, fällt mir schwer.

Oh, weh!

Hey du, du miese Riesenpfütze,
sei mir bei dieser Sache nütze,
und gib mir einen klugen Rat.“
– der Wurm die Pfütze lauthals bat:

„Wie überquere ich dich bloß?
Du bist enorm und äußerst groß!
Kann weder schwimmen, noch auch fliegen,
um zu erfüllen mein Anliegen.
Gibt′s eine Möglichkeit, dich abzubiegen?“
– die Pfütze hat betrübt geschwiegen.

„Hört ihr Vögel, Schlangen, Tiere,
kommt heraus aus dem Quartiere!
Wer kann von euch behilflich sein?
Sonst bleibe ich hier ganz allein!
Mein Bienchen sehe ich nie wieder,
der Liebeskummer schlägt mich nieder!“

Kaum sprach der Wurm sein letztes Wort,
alsbald die Kröte hüpft vor Ort:

„Ach liebes, armesWürmelein,
du scheinst so traurig und allein.
Ich kann dir schon behilflich sein,
kriech mir ins Maul geschwind hinein.

Natürlich, helfe ich dir gerne,
nur stehst du weit weg in der Ferne,
drum kann ich dich gar nicht erspähen.
Ich muss dich erst näher besehen.

Dein rührendes Anliegen ist mir wichtig,
ich bin aber schon alt, deshalb kurzsichtig.
Auch übergewichtig, ziemlich faul,
– kriech, Teuerster, zu mir ins Maul.“

Der große Plan scheint gut zu gelingen,
die Kröte fängt freudig an zu singen:

„Quak-quak,
wie sehr ich Würmer mag.
Kriech-kriech,
ein Abendbrot für mich!
Hüpf-hüpf,
in mein Maul schlüpf!“

Mit ganz gelassenem Gewissen,
hat sie ihr Maul weit aufgerissen.
Die alte Kröte wartet ohne Schuld,
auf ihre Beute mit voller Geduld.

Auf der Jagd schlich Mutter Luchs
mit ihrem jüngeren Nachwuchs.
Sie rief zum Wurm, vom Baum getarnt,
hat ihn vor der Gefahr gewarnt:

„Hey, Freundchen, aus unsrer Sicht,
bewahr zur Kröte äußerste Vorsicht!
Das alte, listige, quakende Tier,
will dich nur fressen aus purer Gier.
Um dein Leben zu beschützen,
kehr zurück zur Riesenpfütze!“

Es flog vorbei der Mückenschwarm
und schrie dem Wurm laut zu: „Alarm!
Glotze nicht so dummherum,
kehr zur Pfütze um, summ-summ!

Für die Kröte sind ein Dutzend
Würmer viel zu wenig nutzend.“
– summten Mücken um ihn rum,
„Zeig Vernunft und nicht nur Mumm.

Bleibe da, wo du jetzt bist,
sonst die Kröte dich schnell frisst,
summ-summ.
Keiner könnte dich dann retten,
auch wenn wir es gern hätten,
Summ-summ.“

Sprach der Mückenschwarm zum Wurm
und flog weg zum Wasserturm.

Die Warnung hat die Kröte mitgehört,
und kam aus ihrem Versteck empört.
Hüpfte voran, rumorend quakend,
das Würmchen gleich ins Maule packend:

„Hüpf-hüpf, quak-quak,
hey, Junge, kriech auf meine Zunge.
Omnom, quak-quak,
du bist ganz mein Geschmack.
Brumm-brumm, quak-quak,
leer ist der Magen, ich werd dich jagen!“

Es öffnet sich der große Schlund vom Ungeheuer,
dadurch war fast zu Ende Würmchens Abenteuer.

Der Wurm schreit: „Hilfe!“ in seiner Not,
denn gleich die Kröte macht ihn tot.

Der Ärmste weint verzweifelt laut,
da zittern sogar Baum und Kraut.
Es fallen herab die Zapfen der Fichte,
damit geht weiter unsere Geschichte.

Im Wald da lebt ein plumper Bär,
groß, furchteinflößend und auch schwer.
Umringt von ängstlich Lebewesen,
doch sorglos könnt ihr weiterlesen.

Als unser Würmchen „Hilfe!“rief,
der Bär in seiner Höhle schlief.
Aus schönem Traum ward er geweckt,
des Wurms Getös hat ihn erschreckt.

Der Bär heraus aus der Höhle kam:
„Wer schreit so laut – wer schlägt Alarm?
Weiß jeder im Walde von weit und breit,
über meinen Mittagsschlaf um diese Zeit!
Im ganzen Kreis nach meinem Wille,
unter den Tieren herrschet Stille.
Wer wagt es mich im Schlaf zu stören?
Denn diesen Lärm will ich nicht hören!“

Der Bär brüllte und ärgerte sich in hohem Maß:
„In meinem Traum naschte ich Honig aus dem Fass.
Dann habe ich leckere Waldbeeren gefunden,
jetzt ist das alles ohne jede Spur verschwunden!
Auf meinen Schlaf gibt jemand keine Acht!
Wer ist derjenige der Unfug macht?“

Der Wurm will nicht Nahrung der Kröte werden,
drum ruft er hinaus all seine Beschwerden:

„Hochverehrter, Meister Bär,
bleiben Sie doch bitte fair.
Ich sehe mich grad arg in Not,
weil mir Gefahr soeben droht.
Ich wurde fast zum Abendbrot,
ohne Ihre Hilfe wär ich tot.
Helfen Sie mir bitte, Meister!
Die Kröte wird nur immer dreister,
der Riesenschlund ist offen,
Sie sind mein letztes Hoffen.
Die Umstände anhand deren, mich die Kröte ließe queren,
wären sehr gefährlich und
ich käm fast in ihren Schlund.
Meine Liebe fliegt am Feld,
ohne sie zerbricht die Welt –
die wunderschöne Biene,
mein Herz wird zur Ruine.
Sie sind so stark und mächtig!“
sprach der Wurm andächtig.
„Erweisen Sie mir Gnade,
und helfen Sie mir grade.“

„Ganz grundlos, darauf kann ich schwören,
würde ich Ihren Mittagsschlaf nie stören.“

Die Klagen hört der Bär sofort,
entschlossen ergreift er das Wort:

„Wurm, hör auf so laut zu weinen,
du bist im Jagdrevier – dem meinen,
ich verstehe deine Klagen,
hier nur habe ich das Sagen:

Die Kröte darf dich nicht verspeisen!
Arg muss ich sie hier zurechtweisen.
Sie muss den Regeln sich anpassen
und diese Fresslust unterlassen.
Bedürftige ich unterstütze,
drum heb ich dich über die Pfütze.
– Liebe baut uns kleine Brücken,
krieche hoch auf meinen Rücken.“

Die Kröte Angst bekam sofort,
und hüpfte in den Wald hinfort.
Sie hat den Fehler fix bereut,
was alle Tiere sehr erfreut.

Klumpfüssig, plump der schwarze Bär,
durchquert den Pfuhl autoritär.
Das Würmlein saß auf seinem Kragen,
war endlich froh, kann nicht mehr klagen.

Der Bär den Wurm zur Biene brachte,
das Würmlein voller Freude lachte.
Er sah die Biene auf dem Blümchen,
so glücklich war noch nie das Krümchen.

In der Geschichte, die ich beschrieb,
war der Bär zum Wurm höchst selbstlos lieb.
Er setzt ihn sacht auf die Wiese,
nur um zu helfen tat′s der Riese.

„Endlich vereint mit meiner Biene!“
–rief der Wurm mit froher Miene.
So ward belohnt des Wurmes Streben,
im Glück begann sein neues Leben.
Flink das Würmchen runter springt
und ein Liedchen dabei singt:

„Liebe Biene – Bienlein,
ich will nur bei dir sein,
Herzchen klopft so laut,
werde meine Braut!
Lass uns tanzen Walzer,
dann eine Runde Salsa,
wird eine große Feier,
mit dem weißen Schleier!

Laden wir ein, Tiere und Leute,
werden zu zweit glücklich ab heute!“

Die Biene dem Wurm entgegen flog,
und ihm das Jawort nicht entzog.
So sang der Wurm auf dem Gelände,
damit die Fabel geht friedlich zu Ende.

Denkt, liebe Kinder, darüber nach,
Die Moral der Fabel ist einfach:
Nicht der, der fürchterlich erscheint,
gleichzeitig auch das Böse meint.

Diejenigen, die Ohren schmeicheln,
uns mit Lüge und Lob erweichen,
sind auch in unserer Gemeinde,
mitunter schlimmer als die Feinde.

Copyright: Alina Goncharenko






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© 10.08.2020 Алина Гончаренко
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Рубрика произведения: Поэзия -> Стихи для детей


Александр Пономарев       17.09.2020   10:31:59
Отзыв:   положительный
Стерегитесь жаб, Алина,
Что осанны будут петь,
Гладышев, же грозный ликом ,
Как из басни тот медведь.
Но по сути, не опасный,
Добрый, знаю я прекрасно...)
Басня, хоть, конечно, и длинная, но
выполнена достойно, и мораль есть.

С теплом,
Алина Гончаренко       17.09.2020   13:19:43

Спасибо большое! Я от Вашей прозы вчера удовольствие получила ))))
Теперь буду почаще заглядывать к Вам на огонёк
Привет из Лейпцига ✋
Валерий Гладышев       17.09.2020   10:11:26
Отзыв:   положительный
Стих Алины Гончаренко
Не осилит даже Меркель,
Потому что стих Алины
Охиренно какой длинный!
Алина Гончаренко       17.09.2020   13:13:06

Это большая рифмования басня, а не стих. Не знаю как Меркель, но министр Саксонии Кретчмер и его сын были в восторге, так что можете в своём стебе не стараться )))

Валерий Гладышев       17.09.2020   15:57:48

При таких саксонских красавцах сам Пушкин проглотил бы свой язык. Хотя, пардон, в германском гений наш был среди тех, кто нём был не понимэ ни бэ, ни мэ.
А не найдётся ли, Алина, в этих краях какая-нибудь красавица в саксонских кабинетах, чтобы вот также можно было бы зарисоваться и бедному пенсионеру Гладышеву?
Заранее с благодарностью,-
Дмитрич.
Алина Гончаренко       17.09.2020   19:07:55

У нас без владения немецким тяжеловато прийдется ))
Валерий Гладышев       17.09.2020   22:10:06

А я тут сижу уже раскатавши губяку...
















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